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Wochenendlehrgang in Limburgerhof 2004
Archiv-Rückblick 2004

Wochenendlehrgang in Limburgerhof Am 18.09.04 fand in Limburgerhof ein Tag der offenen Tür statt. Dieser beinhaltete viele Informationen über die Kampkunst Tako-ryu-Bushido, sowie ein Probetraining für Interessierte. Gleichzeitig begann der 3. Intensivkurs zum Ausbilder (IKA). Das Programm fing mit einem einstündigen Vortrag über das Tako-ryu-Bushido an, um den Interessierten einen kleinen Einblick in die Kampfkunst und einen Einstieg für das danach folgende 2-Stündige Probetraining zu geben, welches gut besucht war. Um alle neugierig zu machen und alle Aspekte an zu schneiden wurden verschiedene Teilbereiche z.B. Fallschule und Waffenschule vorgeführt und jeder Teilnehmer bekam die Möglichkeit selbst praktische Erfahrung zu machen. Leider konnten sich wenige dazu entschließen länger zu bleiben um die folgenden Vorträge über Japan, den Samurai und dessen Schwert zu hören, so dass diese Vorträge ausfallen mussten. Auch der 2.Probekurs war schlecht besucht was zum Teil auf zu geringe Werbung und die ungünstige Uhrzeit zurückzuführen war. Im zweiten Teil des Tages nach der Mittagspause waren die IKA3-Teilnehmer unter sich und nahmen zunächst mal an einem Vortrag teil, indem erläutert wurde, was die Kursteilnehmen denn so alles erwartete und dass viel Arbeit auf uns zukommen würde. Darauf folgten zwei ziemlich derbe Rollenspiele, in denen die Kursteilnehmer in Situationen veranschaulicht bekamen, was es heißen kann Ausbilder zu sein. Dies verdeutlichte noch mehr auf was sich die Kursteilnehmer einzustellen hatten. Außerdem wurden zwei Einheiten mit Übungen absolviert. Und ehe man es sich versah, war der erste Tag an einem vorbeigerauscht. Wochenendlehrgang in Limburgerhof Da der zweite Teil gleich heute am Sonntag, den 19.04.04, stattfand blieb uns das Abbauen erspart und einige Teilnehmer, die von weiter her kamen, blieben über Nacht in der Halle und "bewachten" das Trainingsgerät. Am Sonntag dann hatte man so das Gefühl, dass wieder alles zu spät losgehen würde, da sich die Leute erst allmählich einfanden und es irgendwie wieder nach heillosem Durcheinander aussah. Es sollte eigentlich um 10:00 begonnen werden. Um 10:10 saßen jedoch alle Anwesenden noch verstreut in der Gegend. Dann wurden wir zum Unterricht gerufen und bekamen gleich unseren ersten Rüffel bzw. die erste Lektion. Wir waren zu spät! Wir hatten uns an den Anderen orientiert. Die waren jedoch vom IKA2 oder hatten eine Nachprüfung zu absolvieren. Diese fanden nämlich wieder parallel statt. Der Tag bzw. die Einheiten flogen nur so an uns vorbei. Neben weiteren Unterrichtseinheiten mit Grundübungen lernten wir auch das Shinai als erste Waffe kennen. Nach der Mittagspause und weiteren drei Einheiten mit Grundübungen folgte dann der Theorieunterricht für die Prüfung zum 9. Kyu, zu der nicht mehr viele Kursteilnehmer da waren, da es kein Pflichtteil war für Leute, die den 9 Kyu schon hatten. Einige gingen, andere räumten bereits auf. Wochenendlehrgang in LimburgerhofNach diesem Theorieunterricht gab es dann ein Kuddelmuddel wer was wegräumt. Hier hätten speziell die Kursteilnehmer der IKAs sich besser abstimmen sollen. Außerdem wurde kurzfristig entschieden, den 4. Kurstag nach Köln zu verlegen und parallel das dort stattfindende Japan-Festival zu besuchen, was sofort auf großen Zuspruch stieß. Sonntags fanden im Honbu Dojo auch die Nachprüfungen des 1. Intensivkurses statt. Die übliche Aufregung einiger Prüflinge war leider auch diesmal sehr groß und wurde durch die unplanmäßige Wartezeit auch nicht besser. Letztlich starteten die theoretischen Prüfungen zur Ausbilderlizenz E etwa um 10.15 Uhr. Durch eine massive Verzögerung bei den am selben Tag stattfindenden Prüfungen des 2. IKA begannen die praktischen Gürtelprüfungen mit knapp zwei Stunden Verspätung, was sich auf das Nervenkostüm der zwei weiblichen Teilnehmer negativ auswirkte. Doch trotz der blank gelegten Nerven und ausgeraufter Haare wurden die Gürtelprüfungen unter Beisitz des Shihan bestanden und auch die Ausbilderprüfungen verliefen für alle Teilnehmer erfolgreich. Somit haben weitere vier Senpai ihren Titel durch ihre Leistungen bestätigt und können ihr Wissen nun neuen Schülern vermitteln. Wochenendlehrgang in Limburgerhof
STIMMEN ZUM LEHRGANG:
Für mich als Neuling in dieser Kampfkunst war es an diesem Wochenende sehr viel Stoff und ich kann mir jetzt eine Vorstellung von der Herausforderung machen, die auf mich zukommt. Jedoch glaube ich, dass diese Ausbildung jeden Schweißtropfen wert sein wird, den ich dazu brauche. Organisationstechnisch finde ich hätte es besser laufen können, speziell sollte vielleicht ein Ansprechpartner bestimmt werden der auch Überblick über das Geschehen hat. Ich möchte hier aber auch ein Kompliment aussprechen! Ich habe den Einstieg in die TRBO vor allem deshalb sehr positiv erlebt, weil ich von allen Personen - egal in welchem Rang und von welcher Schule - sehr freundlich empfangen wurde und sofort Anschluss gefunden habe, obwohl mich vorher noch niemand irgendwo gesehen hat oder mich kannte. Ich habe mich nicht als Außenseiter gefühlt, sondern als jemand der "dazu gehört". Ich glaube jedoch, dass dieser Kurs sehr schwer für Personen zu bestehen ist, die noch gar keine Vorkenntnisse in einer Kampfkunst besitzen.
-Gunter Jentsch
   
Autor: Sarah Kollmar, Sabrina Frank, Gunter Jentsch, Martin Knühl, Anne Schneider
Bilder: Tatsu-Ryu-Bushido – Canon 350 D
Erstellt am: 09/2004
   
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