Am Sonntag, den 7.11.04 fand in der Carl-Bosch-Schule in Limburgerhof ein Erste-Hilfe-Kurs statt, der speziell für Kinder ausgerichtet wurde. Die Teilnehmerzahl war erfreulicherweise recht hoch, da sowohl Kinder aus dem Dojo Limburgerhof wie auch vom Dojo Ettlingen gekommen waren. Betreut wurden die Teilnehmer von einem Seito, der zur Ausbildung in der Ersthilfe berechtigt ist. Unterstützung fand er bei den Senpai Sarah Kollmar und Sabrina Frank, die für die Ausbildung der Kinder im Dojo Limburgerhof verantwortlich sind und auch selbst bereits ein Basiswissen in den Lebensrettenden Sofortmaßnahmen erarbeitet hatten. Zudem blieben auch ein paar Eltern den ganzen Tag und haben ebenfalls geholfen, besonders bei der Betreuung der Kinder in den zahlreichen kurzen Pausen, die nötig waren um die Konzentration aufrecht zu erhalten. Nach einer kurzen Begrüßung und einer notwendigen, aber knapp gehaltenen theoretischen Einführung konnten die Teilnehmer auch gleich selbst "Hand anlegen". Die stabile Seitenlage sollte nach kurzer Erklärung von allen geübt werden. Nachdem sich zunächst keiner so recht traute, den Anfang zu machen, war letztlich dennoch jeder eifrig bei der Sache - wenn auch mit Ermunterung der Betreuer. In der nächsten Einheit wurde auch geübt, wie man einen Notruf richtig absetzt und welche Nummer man überhaupt wählen muss. Da dieser Lehrgang ja kindgerecht ablaufen sollte, wurde auch der nächste Theorieteil über Blutungen knapp abgehandelt. Man ließ die Theorie lieber während der praktischen Übungen wiederholt mit einfließen. Daher lernten die Kinder auch schnell durch eigenes Ausprobieren, wie man einen Verband keimfrei anlegt. Nach der Pause wurde dieser Verband dann zum Druckverband ausgebaut. Im Gespräch lernten die Kinder auch, dass man z.B. ein Messer, das noch in einer Wunde steckt, nicht herausziehen darf.
Als Abschluss wurde dann noch ein kleines Rollenspiel veranstaltet. Dazu spielten freiwillige Teilnehmer aus den zeitgleich stattfindenden Intensivkursen zum Ausbilder "Verletzte" mit unterschiedlichen Wunden, einige waren auch "bewusstlos". Die Kinder sollten in kleinen Gruppen diese Situation bewältigen und ihr neu erlerntes Wissen gleich anwenden. Bis auf kleine Fehler schafften sie das auch alle sehr gut. Abschließend erhielten alle Teilnehmer ein "Zertifikat" über ihre Teilnahme. Wir hoffen, dass den Kindern dieser Tag genauso viel Spaß gemacht hat wie den Ausbildern und dass sie möglichst viel vom Gezeigten aufnehmen konnten. Zuletzt möchte ich allen Teilnehmern für ihr Interesse danken.
|