Das Budo-Seminar stellt eine Art Zusammenkunft verschiedener Kampfsportarten und -künste dar. Organisiert und betreut von Olaf van Ellen (Budopro Germany) und speziell für diesen Jahr von dem Bochholter Judomeister Jürgen Hatzky (6. Dan - Sportcenter Hatzky) wurde Sportlern verschiedenster Stile die Möglichkeit gegeben sechs unterschiedliche Kampfsportarten unverbindlich kennen zu lernen, deren Spezialitäten herauszufinden und sich untereinander auszutauschen. Für uns war es die erste Teilnahme an dem 2ten Internationalen Budo-Seminar. Der Lehrgang begann am Samstag den 26.11.05 von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und endete am Sonntag den 27.11.05 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Der Sinn des Seminars bestand darin, sich verschiedene Kampfkunst/Kampfsport-Stile anzuschauen und sich durch Teilnahme einen kleinen Einblick in ihre Eigenschaften zu verschaffen.
Es wurden 6 Stile vorgestellt, unter anderem: Ju-Jutsu von Francois Hensen mit dem 8.Dan, Ju-Jutsu von Leo Bijnens mit dem 5. Dan, wobei sich diese beiden Stile in ihrer Tradition unterscheiden. Man hatte den Eindruck, dass Francois selber offen für jede Art einer Kampfkunst war, brachte zwar nur seine Art dieser Ju-Jutsu-Kunst an, aber gab uns zu verstehen Techniken von Ju-Jutsu und unsere zu kombinieren. Die meisten Techniken basierten auf Druckpunkten verschiedener Nerven und Hebel. Schade fanden wir z.B., dass sich die einzelnen Referenten vorher kaum vorgestellt haben und nichts über ihre Kampfkunst erzählt oder demonstriert haben. Am Samstagabend, den wir gemeinsam mit einem Essen beim Chinesen beendeten, hatten wir viel Gesprächsstoff und viele interessante Eindrücke gewonnen. Am Sonntag ging der Lehrgang leider nur bis 13.00 Uhr. Die Zeit verging wie im Flug, weil eigentlich jeder Kurs interessant war. Teilweise hat man sich ziemlich "verheizt" mit diesen Hebeln und Druckpunkt-Geschichten, aber es machte trotzdem riesen Laune. Die vier-stündige Fahrt und finanzielle Investition haben sich also definitiv gelohnt.
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