Am 21. April fand im Kultursaal in
Limburgerhof die traditionelle Bushido-Gala anlässlich des
zwanzigjährigen Jubiläums des Tako-ryu-Bushido statt. Durch die
obligatorische Ausstellung, die auch in diesem Jahr vermehrt auf
Klasse statt Masse setzte, wurden die Gäste in den Saal geleitet.
Nahezu gänzlich abgedunkelt, doch mit einem Meer aus Teelichtern
erhellt, wurde eine ruhige und doch spannungsvolle angenehme
Atmosphäre vermittelt. Der Jubiläumsanlass wurde mit dem Beginn
sogleich verdeutlicht, unterstützt von zahlreichen Schülern, gab
Thorsten Klein einen Überblick über die zwanzigjährige Entwicklung
der Kampfkunst.
Dieser Überblick leitete direkt zur traditionellen
Teezeremonie durch Christian Wiederanders über. Nun folgte der
erste Block der zahlreichen Programmpunkte, teils durch die
TRB-Dojo, teils durch beeindruckende Darbietungen externer
Kampfkünstler wie der Looser_Show des Takeshi- Showteam aus
Oldenburg, einer Selbstverteidigungsdarbietung des Nippon-Ju-Jutsu
oder einer Hakko-ryu Vorführung durch Richard Cieslak. Ein wahrscheinlich nicht zu toppendes
Highlight stellte sicher der Fächertanz der Kindergruppe dar. Ebenso
erwähnenswert ist die Theaterdarbietung des Dojo Ettlingen, welche humorvoll,
doch mit dem nötigen Ernst viele Aspekte der Kampfkünste aufzeigte. Nach einer
Pause, in welcher die Gäste hervorragend durch den Service des Hotels Residenz
bewirtet wurden, folgte der zweite Programmblock. Nun zeigten weitere Gäste ihr
Können, Jürgen Biewen demonstrierte das Infightsystem Chinardi, Pete Perera
zeigte eine Shotokan-Kata und auch das Team des Black-Belt-Center von Uwe
Mandler überzeugte professionell mit einer akrobatischen Kampfkunstshow. Gegen
Ende des Abends zeigte unser Shihan Christian Wiederanders eine nicht
einstudierte Kampfübung mit dem Bokken. Die Krönung des Abends bildete dann der
Auftritt von Horst Baumgürtel, dieser zeigte dem Publikum die höchste Kata des
Gojukai Karate, zunächst langsam und dann in atemberaubender Geschwindigkeit.
Mit einem ruhigen Fächertanz endete das offizielle Programm und die Gäste
wurden in den Abend entlassen.Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde nutzten
dies die meisten für den Heimweg, doch einige Hartgesottene, vor allem Belgier,
blieben wacker bis in die Nacht. So endete eine gelungene und sehr entspannte
und stressfreie Gala. Unser Dank gilt allen Beteiligten, Gästen und natürlich
den zahlreichen externen Unterstützern. |