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Zeltlager 2007 in Gerbach
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Zeltlager 2007 Vom 04.08. bis zum 09.08. fand unser alljährliches Zeltlager in Gerbach/Pfalz, das von über 50 Teilnehmern besucht wurde, statt. Gespannt auf eine aufregende und lehrreiche Woche fanden sich alle Teilnehmer am Samstagmittag auf dem Campingplatz ein. Sofort begannen alle mit dem Aufbau des Lagers, da es bis zur Ankunft des Shihan, der direkt von dem Budo-Camp in Holland anreiste, stehen sollte. Hinzu kam, dass an diesem Abend ein Seefest auf dem Campingplatz veranstaltet wurde und wir diese Gelegenheit nutzten spontan eine kleine Vorführung einzustudieren und abends vorzuführen. Am nächsten Morgen sorgte O-Senpai Timo Gartner dafür, dass alle ihre körperlichen Grenzen erreichten, indem er ein 30minütiges Fitnessprogramm durchzog. Teil dessen war, dass jeder so viele Liegestützen mit Schwerpunkt auf maximal- und Schnellkraft, sowie Situps machen sollte wie es ihm möglich war. Dieses Programm wurde bis zum Ende des Zeltlagers jeden Morgen gemacht und mit gemeinsamen 400 Oi-Tsukis, die sich die nächsten Tage auf 490 bzw. 500 steigerten beendet. Da wir von dem Gasthof am Campingplatz mit Frühstück und Abendessen versorgt wurden, fiel die Aufgabe des Küchendienstes weg. So konnte der ganze Tag genutzt werden um in verschiedenen Gruppen, nach können aufgeteilt, zu trainieren. Außer in die Trainingsgruppen wurden alle Teilnehmer zu Beginn des Lagers in zwei Abteilungen, die Washi und die Tora aufgeteilt. Leiter der Gruppe Washi war O-Senpai Angela Damian, Leiter der Gruppe Tora O-Senpai Timo Gartner. Zeltlager 2007 Aufgabe dieser Abteilungen war unter anderem sich mit den Nachtwachen abzuwechseln. Aufgrund des heißen Wetters wurde das Schwimmbad von einigen gerne in der Mittagspause genutzt um sich abzukühlen, denn durch die einstündigen Trainingseinheiten, die auf den Vor- und Nachmittag verteilt waren, kam man schnell ins Schwitzen. Geleitet wurden diese Einheiten von Shihan, Sensei-ho Thorsten, verschiedenen Ausbildern, oder Schülern mit höheren Kyu-Graden, so dass jeder viele verschiedene Arten von Training kennen lernte. Der dritte Tag verlief ähnlich wie der zweite, nur dass mittags eine Trainingseinheit für alle im Wald stattfand, die von Sensei-ho Thorsten Klein geleitet wurde. Am Abend wurde eine Sonderübung absolviert, in der es darum ging, sich möglichst schnell seinen Gi, mit geschlossenen Augen anzuziehen. Diese Übung sollte als Vorbereitung auf einen Möglichen nächtlichen Einsatz dienen, in dem man auch bei Dunkelheit schnell den Gi anziehen können muss. Leider wandelte sich das gute Wetter der ersten drei Tage am vierten Tag in Dauerregen. Und gerade da kamen uns die Pfadfinder besuchen, wie sie es schon letztes Mal taten. Sie bauten ihr Gemeinschaftszelt neben unseren auf und durften einen kompletten kleinen Anfängerkurs im Training genießen. Der Frühsport und die erste Trainingseinheit wurde noch tapfer im Regen absolviert, aber die folgenden Einheiten fielen aus, stattdessen versammelten sich alle am Schwimmbad, übten Leute vorm Ertrinken zu retten und lernten das Gefühl kennen wie schwer es ist mit Kleidung zu schwimmen, in dem Falle in einem Judo-Gi. Danach ging es unter die heiße Dusche. Nach dem Essen wurde nochmals eine Übung für einen nächtlichen Einsatz absolviert, diesmal mussten sich alle in Schlafanzug in ihrem Zelt in den Schlafsack legen und auf Kommando versuchen innerhalb von 2 min. einsatzbereit mit Gi im Dojo zu sein. Beim dritten Durchgang gelang es, dass alle innerhalb einer akzeptablen Zeit von zwei Minuten mit Gi und Waffe im Dojo standen. Zeltlager 2007 In derselben Nacht kam es zu einem Übungseinsatz und es zeigte sich, dass die Übungen sich bewährt hatten. Einige wurden beauftragt das Lager abzusichern und musste versuchen sich für mögliche Eindringlinge so unsichtbar wie möglich zu machen. Kontrolliert wurden deren Positionen einerseits vom Shihan, andererseits ihre Wirksamkeit vom Sensei-ho, der von außen um das Lager lief und testete ob die Wachposten gut zu erkennen seien oder nicht. Nach ca. 40min. konnten alle wieder schlafen gehen, die Übung war gut verlaufen. Am nächsten und letzten Trainingstag ließ es das Wetter zu, dass trainiert werden konnte. Außerdem machten einige Schüler und Ausbilder Prüfung, die alle erfolgreich absolviert wurden. Eine Trainingseinheit fand für eine Gruppe nochmals im Wald statt. In dieser Einheit galt es Unterstände zu bauen, unter denen man Schutz vor schlechtem Wetter und eine Tarnung vor Feinden fand, da waren uns die Pfadfinder eine große Hilfe, weil sie sich mit so was auch schon öfters beschäftigt hatten. Also konnten wir uns perfekt ergänzen und sorgten selbst für richtiges Bewegen, Disziplin etc. im Wald und die Pfadfinder wussten welche Hölzer für welche Bedingungen geeignet waren. Das letzte Gemeinsame Abendessen kochten uns auch die Pfadfinder, es gab Lamskau (?) und Chilli Con Carne, war vielleicht nicht jedermanns Sache aber viele haben echt reingehauen. Der letzte Abend wurde von allen entweder an der Bar am See oder am Lagerfeuer genossen. Am nächsten Morgen fiel der Frühsport so wie das aufgrund des Wetters aus. So machten sich alle schon vor dem Frühstück daran ihre Sachen zu packen, dass sie möglichst schnell nach dem Frühstück abreisen konnten.

Stimmen zum Zeltlager:
KRISTIN KRÜGER: "Es war meine erste Begegnung mit Vereinen des TRB und der Kampfkunst. Ich war überrascht über den Zusammenhalt und die warme, freundliche Atmosphäre, die Harmonie, die zwischen so vielen verschiedenen Menschen (Pfadfinder inklusive) herrschte. Man kam sich vor wie in einer großen Familie und ich danke allen sehr herzlich, dass ich als Neue so gut aufgenommen wurde. Das Training war recht intensiv, sehr abwechslungsreich und mir gefielen vor allem die vielen verschiedenen Elemente und die philosophischen Gedanken. Leider schlug das Wetter nach einem schönen, sonnigen Tag plötzlich um, trotzdem bedauere ich es, dass das Zeltlager nur 6 Tage ging und der Aufbruch dank Regenguss ohne Morgentraining ablief. Besonders die Exkurse in den Wald und ins Freibad (natürlich am sonnigsten Tag überhaupt) empfand ich als sehr lehrreich und boten eine schöne Ergänzung zu den Stunden im Dojo oder auf der Wiese. Nur ein einziger Kritikpunkt: (Warum wird Tako-ryu-bushido nicht in meiner Nähe gelehrt??? J) 2 Schichten Nachtwache waren ein wenig stressig, die letzte Stunde war sehr anstrengend und man schlief bald im Stehen ein. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr und das nächste Zeltlager und hoffe, dass jeder, der Lust hat, auch Zeit dazu findet."
WANJA BESELT: "Abschließend lässt sich sagen, dass es ein sehr gelungenes Lager war, mit bereicherndem Training und einer tollen Gruppengemeinschaft. Einige Teilnehmer haben wir nach ihrer Meinung gefragt. Teils fanden sich dass das Lager zu kurz war und sie gerne noch länger trainiert hätten, andere wiederum waren froh dass sie nicht noch länger bei Regen zelten mussten, und waren auch körperlich nicht mehr fit. In dieser Hinsicht waren die Meinungen verschieden, jedoch nicht in der, dass das Training eine große Bereicherung und die Gemeinschaft toll war. P.s.100% der Leute fanden es toll keinen Küchendienst zu haben und nicht Angst vor Wespen am Eis-Tee Kanister gestochen zu werden!"
PETER VOGELMANN: "Meiner Meinung nach war dieses Zeltlager das Beste von allen, in denen ich je mittrainiert habe. Die Leute waren nett, dass Training sehr ausgewogen und der Frühsport gewohnt anstrengend. Außerdem gab es wieder allerlei zu erleben. Ob es jetzt das Waldtraining, die Rettungsschwimmeinheit oder die gute Küche der Pfadfinder waren. Es war interessant und hat Spaß gemacht. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass dieses Zeltlager eine unglaubliche Bereicherung war. Weiter so."
THORSTEN KLEIN: "Von meiner Sicht her war das diesjährige Zeltlager eines der harmonischsten und reibungslosesten, die wir je hatten. So bleibt mir nur der gesamten Gruppe für ihre Hilfsbereitschaft und Mitarbeit zu danken und mich aufs Zeltlager nächstes Jahr zu freuen."
   
Autor: Wanja Beselt
Bilder: Tatsu-Ryu-Bushido – Canon 350 D
Erstellt am: 08/2007
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