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Ausbidlerlehrgang zur E-Lizenz
Sonntag, 24. Februar 2008 im Hotel Residenz Limburgerhof

Japanisch-Kurs 2008Am Sonntag den 24. Februar 2008 fand im Hotel Residenz Limburgerhof der E-Lizenz-Lehrgang des Tatsu-Ryu-Bushido statt. Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen waren ging es pünktlich um 9:00 Uhr los. Der Vormittag war geprägt von eher theoretischen Betrachtungen. Diese umfassten Ausführungen von Bundestrainer Tatsu-Ryu-Bushido Thorsten Klein über die Inhalte, den Aufbau und die Durchführung von Unterricht zur Probe. Betrachtet wurde zunächst der Umgang mit Erwachsenen, später wurden uns die Besonderheiten zur Gestaltung des Unterrichts mit Kindern näher gebracht. Im Anschluss daran wurden Rechte und Pflichten eines Übungsleiters/Übungsleiterassistenten durch Shihan Christian Wiederanders erläutert, grundlegende Anforderungen an eineJapanisch-Kurs 2008n Ausbilder dargelegt und interessante Ausführungen zu versicherungsrechtlichen Fragestellungen getätigt. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte sicher jeder Teilnehmer für sich eine ganze Menge neue Erkenntnisse gewinnen. Nach der Mittagspause, bei herrlichem Sonneschein, starteten wir in den zweiten Teil des Lehrgangs. Dieser hatte vorwiegend praktische Einheiten zum Inhalt. Sie hatten das Ziel, das am Vormittag vermittelte Wissen durch praxisnahe Beispiele (Rollenspiele) für jeden Teilnehmer selbst umzusetzen und auch den Ausbildern einen Überblick über die Fähigkeiten der angehenden Übungsleiterassistenten zu geben. Den Einstieg in den Nachmittag Japanisch-Kurs 2008bildeten die Instruktionen für ein traditionelles Aufwärmprogramm durch Landestrainer Baden-Württemberg Sensei-Ho Timo Gartner. Diese sehr aktive Lerneinheit hatte bei dem ein oder anderen sicherlich kurzzeitige Schweißausbrüche zur Folge. Sie lässt sich vielleicht am besten unter dem Motto „Maximaler Aufwärmerfolg innerhalb kürzester Zeit“ zusammenfassen. Im Anschluss folgte eine ruhigere Phase, bei der die neuen (vorläufigen) Ausbildungsinhalte und Prüfungsziele bis zum 8.Kyu vorgestellt wurden. Dabei kamnatürlich auch die ein oder andere praktische Demonstration zur Verdeutlichung zum Tragen. Bei den anschließenden Rollenspielen konnte jeder versuchen die Anforderungen an einen Ausbilder bezüglich Unterrichtsdurchführung, Motivation der Schüler und der Vermittelung von Übungsinhalten umzusetzen. Für mich persönlich war besonders der Aspekt interessant, wie man das eigJapanisch-Kurs 2008ene Wissen an andere vermitteln soll, ohne Annahmen über deren Voraussetzungen machen zu können. Das mündete bei mir in der Erkenntnis, dass es gar nicht so leicht ist die an einen Ausbilder/-assistenten gestellten Anforderungen in der „täglichen“ Trainingspraxis umzusetzen. Es ist nicht leicht das eigene Wissen so zu vermitteln, damit andere davon etwas aufnehmen können, geschweige denn, dass sie das Vermittelte gleich anwenden können. Hier bedarf es doch einer ganzen Menge Geduld und Einfühlungsvermögen. Die Rollenspiele waren sicherlich für den ein oder anderen ein Selbsttest und eine Erfahrung wie man vor anderen Menschen in ungewohntem Umfeld auftritt und wie man dabei auf seine Umgebung wirkt. Man konnte dabei ganz unterschiedliche Strategien beobachten.

Fazit Frank Reinert:

"Lehrreicher Tag, bei dem jeder für sich neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen konnte und der die Leistungen der Ausbilder im „täglichen“ Training im Dojo in einem anderen Licht erscheinen lässt.

 
Autor: Frank Reinert  
Bilder: Tatsu-Ryu-Bushido – Canon 400 D
Erstellt am: 24.02.2008
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