1. Waldlehrgang 2009
Erstmalig versammelte sich am 21.02. eine Gruppe schwarz gekleideter Gestalten in der Nähe von Bad Dürkheim am Nonnenfels.
Allerdings handelte es sich hierbei keinesfalls um eine Sekte! Im Gegenteil. Hier trafen sich die tapferen Recken des Tatsu-Ryu-Bushido
um ihre gelernten Fähigkeiten in der Natur zu vertiefen und ihren Horizont mit neuen Trainingsaspekten zu erweitern.
Neben den Ausgewachsenen Kriegern waren natürlich auch wieder unsere mini Samurai dabei, um die Truppe zu verstärken.
So waren denn insgesamt 17 mutige Mannen zur Stelle um sich den Herausforderungen des Tages zu stellen.
Auch der Wettergott war uns an diesem Tag wohl gesonnen.
Der Boden und die Blätter waren feucht, aber es regnete nicht, was uns die idealen Bedingungen für den Unterrichtstag lieferte. Um 11.00 Uhr begann der Aufstieg vom Parkplatz in Richtung Trainingsgelände. Dieser ging zwar langsam aber stetig voran, und es war immer einer der Erwachsenen zur Stelle um auf die Kinder aufzupassen, und sie bei der Klettertour zu unterstützen.
Oben angekommen ging es dann auch unverzüglich zur Sache. Die Kämpfer wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. Eine der Gruppen übte direkt mit Shihan Christian Wiederanders das Verhalten im Gelände und diverse Kampftechniken und Strategien. Die andere Gruppe unter der Leitung von Sensei Thorsten Klein beschäftigte sich derweilen mit dem möglichst lautlosen überqueren von Felsen, Felsspalten und dem erklimmen von steilen Felswänden. Außerdem wurden mehrere Varianten zur Überwältigung von Gegnern Eingeübt.
Nachdem nun mit diesem Ausbildungsschritt die Theorie erledigt war, ging es auch sogleich daran Erfahrung in der Praxis zu sammeln. In einem Rollenspiel versuchte immer eine Gruppe die Basis, also unseren Lagerort einzunehmen, während eine zweite Gruppe damit beauftragt war dieses Gebiet vor Eindringlingen zu beschützen. Es kam dabei auf eine gute Strategie an, zumal eine der beiden Gruppen stets in der Überzahl war.
Nach diesem sehr spaßigen Rollenspiel wurde noch einmal der Tag rekapituliert und kurz darauf ging es mit allen Teilnehmern zurück zum Parkplatz, wo sich ein großer Teil der Truppe trennte. Die eine Hälfte verließ uns in Richtung Heimat, während sich die anderen noch in die nahe gelegene Gaststätte begaben um dort den Tag ausklingen zu lassen.