
Dieses Jahr haben wir uns für unsere Weihnachtsfeier etwas Neues überlegt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der vereinbarten Uhrzeit und dem Treffpunkt, haben sich dann doch 10 tapfere Samurai zusammengefunden, um im Restaurant „Osaka“ in Mannheim zu speisen. Beim Betreten des Restaurants waren viele über die Gestaltung der Sitzecken erstaunt. Die Sitzplätze sind wie in einem ‚O‘ um die Grillplatten angeordnet. Nach einiger Überlegungszeit über die angebotenen Menüs durften wir, mit einem Kimono bekleidet, an einem der Grillplätze Platz nehmen.
Das Essen wurde einem somit direkt vor der Nase ganz frisch zubereitet und angerichtet. Es war ein kleines Spektakel den japanischen Köchen beim Schwingen der Kellen zuzuschauen. Gegrillt wurde fast alles von Hähnchen, Rind, Gemüse über Scampis, Aal und Lachsfilets. Durch diese riesige Auswahl haben fast alle ein zwar recht teures, dafür aber auch umfangreiches Menu bestellt. Aber es gab noch eine andere japanische Spezialität: das Shabu-Shabu. Dies ist ein japanisches Fondue mit hauchdünnen Rindfleischstreifen, die kurz in ein Fondue getaucht werden. Serviert wird die Spezielität in einer Suppenschale mit der Gemüsebrühe und dazu Reis. Während dem Essen war eines ganz deutlich zu merken: es schmeckte allen und hungrig musste keiner das Lokal verlassen.
Fazit: Für mich war es eine ganz tolle Erfahrung, da man in Deutschland nur normale westliche und eingedeutschte Restaurants gewöhnt ist. Das Osaka ist ganz anders und gibt einem einen kleinen Einblick in die japanische Küche, die eben nicht nur Sushi zu bieten hat.