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Selbstverteidigung im Dojo Limburgerhof
Mittwoch, den 24. Februar 2010

Training in LimburgerhofIm Zuge einer Ausbildungsmaßnahme für Ordnungs- und Vollzugsbeamte am Mittwoch, den 24. Februar 2010, besuchte auch Shihan Jürgen Kippel, 8. Dan Nippon-Jiu-Jitsu, das Training im Dojo Limburgerhof. Bereits seit 2008 bietet der Dojo Limburgerhof neben Tatsu-Ryu-Bushido auch Nippon-Jiu-Jitsu an.

Mit Bedauern mussten wir feststellen, dass nur eine Person vom Ordnungsamt anwesend war um an diesem Lehrgang teilzunehmen. Die Schüler aus dem Dojo Etlingen Limburgerhof und Mannheim freuten sich jedoch von Jürgen Kippels Anwesenheit. Angefangen haben wir natürlich mit einem gründlichen Aufwärmetraining und mit dem Fingerdehnen, da man sich sonst leicht wehtun könnte. Mit Schmerzverkrümmtem Gesicht durften viele einmal das Opfer spielen und helfen wenn  uns eine Technik erklärt wurde. Anwesend waren Erfahrene, sowie nicht Erfahrene Schüler. jedoch gab es keinen der sich gelangweilt hat. War man mit einer Technik vertraut so konnte man, Training in Limburgerhofunter Absprache des Partners, sie realistischer bzw. Straßenähnlicher machen. Die verschiedenen Techniken beinhalteten Finger verbiegen, bestimmte Schläge mit der offenen Hand, eine Abwehr Übung und eine Übung zum hineinfinden in den Hebel. Obwohl nicht viele vom Ordnungsamt anwesend waren können wir nur hoffen, dass es der einen Person die da war geholfen hat, und vielleicht auch sein Interesse geweckt hat. Für uns vom TRB war es auf jeden Fall eine Erweiterung von dem was wir schon wussten,  und ein Riesen Spaß.


Training in LimburgerhofNachtrag von Manuel Huck: Als ich erfuhr, dass Shihan Jürgen Kippel den Weg nach Limburgerhof antritt, musste ich mir unbedingt den Abend freischaufeln um das Training besuchen zu können. Gesagt-getan und schon stand ich am Mittwoch mit vielen anderen Bushi-Seitos mit Jürgen auf der Matte. Als Einführung machten wir etwas leichtere Fingerhebel um langsam in das Metier zu finden, da die Techniken des Nippon-Jiu-Jitsu sehr schmerzhaft sind. Dies stellten als Erste immer die Uke (= Vorführpartner) fest, was man an deren schmerzverzerrten Gesichtern deutlich ablesen konnte. Ich selbst kam auch in den Genuss die Schmerzen aus Meisterhand erfahren zu dürfen. Als die Finger dann warmgebogen waren wurden natürlich die Techniken etwas anspruchsvoller, konnten jedoch von jedem nach etwas probieren und fachkundiger Anleitung gut umgesetzt werden. Zum Abschluss erläuterte uns Jürgen Kippel noch sehr deutlich die Unterschiede zwischen Kampfsport und Kampfkunst an ein paar Beispielen. Er wollte uns die Unterschiede zwischen Sport mit Schutzutensilien und Regeln im Vergleich zu der Realität auf der Straße ohne diese sachen verdeutlichen. Nach dem Training war ich wieder mal froh den Weg aus Karlsruhe nach Limburgerhof geschafft zu haben und kann wohl als Fazit sagen, dass man sich den Schmerzen hingeben muss um die Erfahrung zu machen, dass diese Sachen auch in der Realität funktionieren.( Fahrradfahren zu lernen war auch schmerzhaft). Vielen Dank an Jürgen Kippel bei dem wir wieder ein interessantes Training genießen durften.


Autor: Max Christensen + Manuel Huck
Bilder: Tatsu-Ryu-Bushido - Canon 400D
Erstellt am: Februar 2010
   
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