Eine traditionelle japanische Kampfkunst kommt in den Norden!
Auf einer erlebnisreichen Reise nach Japan im Frühjahr 2010 mit der „Deutschen Tatsu-Ryu-Bushido Kai e.V.“ mit tiefen Einblicken in die japanische Kultur reifte in Stefan Knapp, aktiver Kampfsportler und Überlebenstrainer, die Idee, diese Kampfkunst nach Wilhelmshaven zu bringen und gründete mit weiteren Sportlern und Eltern am 21.08.2010 den Verein „Tatsu-Ryu-Bushido Wilhelmshaven“. Bei Tatsu-Ryu-Bushido handelt es sich um eine sehr abwechslungsreiche und traditionell orientierte Kampfkunst mit und ohne Waffen, in welcher jeder seine individuelle Entwicklung hat. Daher sind Alter, Geschlecht und körperliche Voraussetzungen nicht bedeutend, um diesen Weg zu beginnen. Tatsu-Ryu-Bushido ist kein Kampfsport bzw. Wettkampfsport. Zur Vereinsgründung reisten extra aus dem Süden Deutschlands der Präsident des World Tatsu-Ryu-Bushido Kai Saiko-Shihan Christian Wiederanders (7. Dan) und Sensei- ho David Herbert (1. Dan) als Vertreter der Deutschen Tatsu-Ryu-Bushido Kai e.V. nach Wilhelmshaven, um diesem besonderen Ereignis beizuwohnen und der Gründung des ersten Verein s der Deutschen Tatsu-Ryu-Bushido Kai in Norddeutschland einen feierlichen Charakter zu verleihen.
Gleichzeitig nutzten sie die Gelegenheit, um den Vereinsmitgliedern der ersten Stunde die Philosophie des Tatsu-Ryu-Bushido vorzustellen – was ihnen wegen ihres süddeutschen Naturells besonders gut gelang! Der Verein Tatsu-Ryu-Bushido Wilhelmshaven hat sich als Ziel gesetzt, die kulturelle und sportliche Entwicklung von asiatischen Kampfkünsten, insbesondere der japanischen Kampfkunst Tatsu-Ryu-Bushido, auf breitester Grundlage anzuregen und zu fördern, sowie die Öffentlichkeit für die Kampfkünste zu öffnen. Dies wird zunächst durch die Ausrichtung von Seminaren und Lehrgängen in Wilhelmshaven in enger Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung durch das Kampfkunst-Studio Krebser verwirklicht. Ziel der praktischen Ausübung der Kampfkunst Tatsu-Ryu-Bushido ist die individuelle Entwicklung des Geistes und der Selbstdisziplin. Zu den körperlichen Aspekten dieser Kampfkunst gehört das Erlernen und Beherrschen des waffenlosen Kampfes. Hier lernt man, systematisch aufgebaut: einen richtigen Stand, Fallschule, Ausweichtechniken, Distanztechniken (Schläge, Stöße, Tritte, harte Blocktechniken), den Gegner im körperlichen Kontakt zu überwältigen (Würfe, Sicheln, weiche Blocktechniken) und dem Gegner die Kraft zu nehmen un
d diese weiter- oder umzuleiten. Der Schwerpunkt der Waffenschulung liegt bei der Handhabung des japanischen Samurai-Schwertes „Katana“ (Langschwert), das von Beginn an mit dem „Bokken“ (Holzschwert) gelehrt wird.Ziel ist es den gleichzeitigen Umgang mit den zwei Schwertern „Wakizashi“ (Kurzschwert) und „Katana“ (Langschwert), wie einst Miyamoto Musashi, zu praktizieren. Begleitet wird diese Ausbildung durch Schulung des Verhaltens im Wald und in freier Natur, sowohl in der Gruppe als auch alleine. Das Erlernte wird in Strategie und Nutzung natürlicher Hilfsmittel zum Überleben im Gelände verwendet. Theoretische Hintergründe wie die japanische Sprache, Schrift, Geschichte und Kultur begleiten das Ausbildungsprogramm und geben, systematisch aufgebaut, Einblicke in das Leben in Japan, sowohl heute als auch zu der Zeit der Samurai. www.bushido-wilhelmshaven.de