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Kampfkunst "Karate"
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Gechichte JapansAus dem traditionellen chinesischen Schattenboxen hat sich bereits im 15. Jahrhundert auf Okinawa eine besondere Kampflehre entwickelt. Zunächst war das tatsächlich eine echte Kriegskunst, denn die Einwohner der Insel ,die stets von ihren abwechselnd chinesischen oder japanischen Besatzern entwaffnet wurden, wollten ihren Feinden nicht immer hilflos ausgeliefert sein. Sie hieß Okinawa-te, was soviel heißt, wie die Faust von Okinawa.

Wie in allen asiatischen Kampflehren hatte der Kampf auch  beim Okinawa-te eine Art strenge, typische Philosophie, nämlich die, den Gegner zu besiegen, ohne ihn jedoch zu hassen. Die Entscheidung ,ob der Gegner oder man selbst überleben würde, sollte also ohne emotionelle Regungen getroffen werden, um das eigene Leben zu schützen. Das klingt ein wenig kompliziert, aber diese Achtung vor dem Gegner kommt in allen asiatischen Kampf-Disziplinen vor allen anderen Gefühlen.

Es ist eine Philosophie der Selbstverteidigung.

Als Okinawa-Te zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Japan kam, war aus der martialischen Kunst reine Philosophie geworden. Die Japaner nannten sie Karate-Do, frei übersetzt, die Lehre vom Kampf mit der waffenlosen Hand. Erst von Japan aus fand sie diese weltweite Verbreitung und erst zu Beginn der fünfziger Jahre wurde aus der Philosophie die eigentliche Wettkampf-Sportart. Allerdings ging das nicht ohne gewisse Einschränkungen, denn viele der Techniken, die heute zwar noch im Training geübt werden, sind einfach für den Wettkampf zu gefährlich.

Heute ist Karate ein Sport mit zwei Motivationen, die einander ergänzen. Die eine, der Wettkampf mit nur angedeuteten Schlägen, für den es ein internationales Reglement gibt und den man, wie jeden Leistungssport, nur über eine gewisse Zeitspanne bestreiten kann. Die andere, das Fortentwickeln der geistigen und körperlichen Kräfte in den harten Trainingstechniken, dem praktisch keine Altersgrenze gesetzt ist.

   
Autor: Dirk Buchscheidt
Bilder: Tatsu-Ryu-Bushido – Canon EOS 350 D
Erstellt am: 03/2008
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Quellen:
unbekannt
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