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Hagakure
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Samurai Für einen Geist, der Himmel und Erde bewegt
"Wie weit entfernt / ist vom Getue des Erdenlebens / der Baum der Wildkirsche?"
Anfang des 18. Jahrhunderts schrieb der Samurai Tsunetomo Yamamoto seine Auffassung vom Weg des Kriegers nieder, das "Hagakure".
"Ich habe herausgefunden: Bushidô, der Weg des Kriegers, liegt im Sterben. Wird man mit zwei Alternativen konfrontiert, Leben und Tod, so soll man ohne Zögern den Tod wählen. Daran ist nichts Schweres; man muss nur fest entschlossen sein Ziel verfolgen."
Skulptur Das „Hagakure“ ist eine Zusammenstellung vieler Anekdoten, die Yamamoto zwischen 1710 und 1716 erzählte. Er wurde 1659 geboren und war zunächst selbst Samurai, ein Gefolgsmann. Nach dem Tod seines Fürsten wollte er Seppuku, den rituellen Selbstmord der Samurai, begehen; dies war jedoch durch einen Erlass verboten worden. So blieb ihm nichts anderes übrig, als das Exil zu suchen und er wand sich dem Zen-Buddhismus zu. In diesem Abschnitt seines Lebens sinnierte er über den Bushidô, gab Anweisungen, wie ein Samurai sich zu verhalten hatte, welche Tugenden unerlässlich für den Krieger sind oder ließ sich über die damalige Gesellschaft und den Stellenwert des Samurai aus. Ihm ging es also um die geistigen Aspekte, die innere Einstellung, das unerschütterliche Herz eines Kriegers. Seine Prinzipien lassen sich daher problemlos auf die heutige Zeit übertragen und machen das Hagakure auch heutzutage noch zu einem gern gelesenen Werk. Ein offener, freier Geist, wie ein See, auf dem sich jegliche Bewegung niederlegt, wird ohne arglistige Hintergedanken oder Subjektivität dem Herren am meisten dienen. Dies sei der wahre Geist des Kriegers.
"Lass mich dir sagen, was man antworten soll, wenn man gefragt wird "Was ist von allergrößter Bedeutung beimSakura eigenen Training?" Es ist:" Mit Leib und Seele an das eigene Ziel in genau diesem Augenblick zu glauben." DieEinstellungen der Menschen heutzutage scheinen dieser scharfen mentalen Haltung beraubt. Ein ausdrucksstarkes Gesicht zeigt, dass der Mann von ganzem Herzen an sein Ziel glaubt. In seinem ständigen Bemühen kristallisiert etwas im eigenen Geist. Dieses Etwas wirkt als Loyalität gegenüber dem Fürsten, als kindliche Ergebenheit gegenüber den Eltern und als Mut beim Ausüben vom Bushidô. Es wirkt noch auf viele andere Weisen.Es ist schwer, dieses "Etwas" zu entdecken, noch schwerer, es ständig im Sinn zu behalten. Der einzig mögliche Weg ist, genau diese Sekunde so gut wie möglich zu leben."
 
Autor: Angela Damian
Bilder: Tatsu-Ryu-Bushido - Canon EOS 350 D
Erstellt am: 12/2007
Quellen:
Yamamoto Tsunetomo, Hagakure I – Der Weg des Samurai, Piper, München, 2005

1: Yamamoto Tsunetomo, Hagakure I – Der Weg des Samurai, Piper, München, 2005, Seite 6

2: Yamamoto Tsunetomo, Hagakure I – Der Weg des Samurai, Piper, München, 2005, Seite 7

3: Yamamoto Tsunetomo, Hagakure I – Der Weg des Samurai, Piper, München, 2005, Seite 32-33
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