Herkunft:
Shimmen Musashi No Kami Fujiwara No Genshin wurde 1584 in einem
Dorf namens Miyamoto in der Provinz Mimasaka geboren . Sein Vater
Hirata Munisai ein Samurai der in Dienst des Landesfürsten stand,
und seine Mutter Omasa die aus dem Clan Shinmenstammte. Musashi
trug lange den Namen Shinmen Bennosuke den er später wiederum
änderte. Musashi war schon in seinenjungen Jahren für seine wilde
Art bekannt. So heißt es hat er im Alter von 13 Jahren seinen
ersten Kampf gegen einen geübten Samurai Namens Arima Kihei
bestritten und gewonnen. Es ist nicht ganz bekannt wo Musashi in
die Lehre gegangen ist. Es wurden nur Vermutungen aufgestellt. Als
er das 16 Lebensjahr erreicht hatte, begann er eine Reise durch
ganz Japan .Von diesem Zeitpunkt an nannte er sich nur noch
Miyamoto Musashi. In Laufe seiner Reise kämpfte er in sechs Kriegen
und bestritt über 60 Duelle die er allesamt gewann. Er kämpfte
ebenfalls in der legendären Schlacht von Sehigahara.
Sein Leben:
Musashi widmete sein Leben komplett seiner Schwertkunst. So begann
er nach Spekulationen, die Schwertkunst in seinem Dorf von Samurai
und Ronin zu erlernen. So bestritt er seinen ersten Kampf mit 13
Jahren in dem er Kihei´s Kopf mit ein stock aufspießte. Mit 16
verließ er sein Dorf um auf eine Reise zu gehen. Hier entwickelte
er in Zahlreichen Duellen seine Schwertkunst. Was ganz typisch für
seinen Kunst war, war das kämpfen mit dem Lang- sowie Kurzschwert.
Dies war zu der Zeit sehr unüblich da das Kurzschwert (Wakisashi)
eigentlich für zeremonielle Zwecke, sowie Notfälle da waren. Nach
Musashi´s Philosophie sollte man alles im Kampf einsetzten, was
einem zur Verfügung steht. So heißt es im Gorin-no-sho (Buch der 5
Ringe) „sich der Wirksamkeit der beiden Schwerter bewusst zu
werden? darum geht es in der Niten ichi ryu… denn wahr ist, dass
man alle Waffen, die man besitzt, gebrauchen sollte, statt sein
Leben wegzuwerfen. Zu sterben, mit einer unbenutzten Waffe in
seinem Gürtel, das wäre bedauerlich“ Im Alter von 20 Jahren begann
er den tieferen Sinn seiner Kampfkunst zu suchen. Einer Legende
nach bestritt er auf dem Höhepunkt seiner Künste einen Kampf gegen
den damals als besten geltenden Samurai namens Sasaki Kojiro mit
einem Bokken. Er schnitzte sich auf den Weg zu der Insel wo der
Kampf ausgetragen werden sollte, aus einem Paddel ein Bokken, mit
welchem er dann den legendären Kampf bestritt. So erkannte er, dass
man versuchen sollte, nicht nur in der Schwertkunst Perfektion zu
erreichen, sondern auch in anderen Künsten. So widmete er sich der
Schmiedekunst, der Kalligraphie und anderen Künsten und trieb alle
diese Künste bis zur Perfektion. So perfektionierte Musashi seine
Künste und schrieb kurz vor seinem Tod ein Buch (Gorin-no-sho) und
übergab es seinen Lieblingsschüler. Er starb am 16. Juni 1645 in
der Höhle Reigendo.
Musashi’s Vermächtnis:
Musashi hat heute eine wichtige Rolle in der Geschichte Japans
übernommen, er ist eine Art Legende geworden. In den vielen
Legenden die ihm umgeben, steht er für die Verkörperung des Geistes
Japans und seiner Bestrebung nach Perfektion. So hinterließ Musashi
ein Buch in welchem er die universell anwendbaren Erkenntnisse
seiner Denkweise niederlegte. |